
Kessler Sekt ist die älteste Sektkellerei Deutschlands. Gegründet wurde sie 1826 in Esslingen am Neckar von Georg Christian Kessler, der zuvor bei Veuve Clicquot in Reims das Champagnerhandwerk erlernt hatte. Kessler Sekt steht für hochwertige Qualität, traditionelle Flaschengärung und eine breite Palette von Geschmacksrichtungen – von herb-trocken bis fruchtig-süß. In diesem Artikel erfährst du alles Wissenswerte über Kessler Sekt: die Geschichte, die Herstellungsverfahren, die verschiedenen Geschmacksrichtungen und konkrete Produktempfehlungen, die du bei genuss7.de kaufen kannst.
Was macht Kessler Sekt besonders?
Kessler Sekt ist ein deutscher Qualitätsschaumwein, der nach dem traditionellen Verfahren der Flaschengärung hergestellt wird. Das bedeutet, dass die zweite Gärung in der Flasche stattfindet – ähnlich wie beim Champagner. Dadurch entstehen feine Perlage und komplexe Aromen. Kessler verwendet ausschließlich ausgewählte Grundweine aus deutschen Anbaugebieten, vor allem aus der Pfalz, Rheinhessen und Baden. Die Reifung auf der Hefe verleiht dem Sekt eine besondere Tiefe und Cremigkeit.
Die Kellerei bietet eine breite Palette an: von der klassischen Linie über Jahrgangssekte bis hin zu edlen Brut Nature Varianten. Besonders beliebt sind die trockenen und halbtrockenen Sekte, die sich ideal als Aperitif oder zu leichten Speisen eignen. Kessler Sekt ist auch für sein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis bekannt – du bekommst echte Handwerkskunst zu einem fairen Preis.
Die Geschichte von Kessler Sekt
Georg Christian Kessler gründete die Kellerei 1826 in Esslingen. Er brachte das Wissen über die Champagnerherstellung aus Frankreich mit und etablierte die Flaschengärung in Deutschland. Schon bald belieferte Kessler den württembergischen Hof und andere Adelshäuser. Im 19. Jahrhundert wuchs die Kellerei und wurde zu einer der bekanntesten Sektmarken Deutschlands. Heute gehört Kessler zur Rotkäppchen-Mumm-Gruppe, die auch andere Traditionsmarken wie Mumm und Rotkäppchen vereint. Trotz der Zugehörigkeit zu einem großen Konzern wird Kessler Sekt weiterhin nach traditionellen Methoden in Esslingen hergestellt.
Herstellungsverfahren: Traditionelle Flaschengärung
Der Begriff „traditionelle Flaschengärung“ bedeutet, dass die zweite Gärung in der Flasche erfolgt. Nach der ersten Gärung wird der Grundwein mit einer Mischung aus Zucker und Hefe (Liqueur de tirage) versetzt und in Flaschen gefüllt. Die Flaschen werden verschlossen und waagerecht gelagert. Während der Gärung entsteht Kohlensäure, und die Hefe stirbt ab und bildet einen Bodensatz. Dieser verleiht dem Sekt Geschmack und Aroma. Nach mindestens neun Monaten Reifung werden die Flaschen gerüttelt (Rémuage), um die Hefe in den Flaschenhals zu befördern. Anschließend wird der Hefepfropfen durch Degorgieren entfernt, und der Sekt erhält eine Dosage (Zugabe von Zucker und Wein), die den Geschmack bestimmt: Brut Nature (kein Zucker), Extra Brut (sehr trocken), Brut (trocken), Extra Dry (halbtrocken), Dry (leicht süß), Demi-Sec (süß) und Doux (sehr süß).
Geschmacksprofile von Kessler Sekt
Kessler bietet eine breite Palette an Geschmacksrichtungen. Die trockenen Sekte (Brut, Extra Brut) zeichnen sich durch eine feine Säure, mineralische Noten und eine elegante Perlage aus. Sie eignen sich perfekt als Aperitif oder zu Austern und Meeresfrüchten. Die halbtrockenen und milden Varianten (Extra Dry, Dry, Demi-Sec) sind fruchtiger, mit Aromen von Apfel, Birne und Zitrus. Sie passen gut zu leichten Desserts oder als Begleiter zu einem Brunch. Kessler produziert auch einen Rosé-Sekt, der aus Spätburgunder-Trauben gekeltert wird und Noten von roten Beeren und Blüten zeigt.
Unsere Empfehlungen im Detail
Bassermann-Jordan Secco
Der Bassermann-Jordan Secco ist ein fruchtig-eleganter Sekt aus der Pfalz. Er wird aus den Rebsorten Sauvignon Blanc und Muskateller erzeugt, die in den Lagen der Mittelhaardt und Deidesheim wachsen. Das Bukett zeigt Aromen von Litschi, Apfel, Melone, Grapefruit, Stachelbeeren, Muskat, Rosen und Holunderblüte. Am Gaumen ist er frisch, fruchtig, mit einem schönen Spiel, elegant und animierend. Dieser Secco ist halbtrocken und hat einen Alkoholgehalt von 11,5% vol. Er eignet sich hervorragend als Aperitif oder zu leichten Salaten und Fischgerichten. Die Kundenbewertung liegt bei 4,2 von 5 Sternen. Wenn du einen fruchtigen, leichten Sekt suchst, der nicht zu trocken ist, ist dieser Secco eine ausgezeichnete Wahl.
Bernard-Massard Jahrgangssekt Tradition trocken
Der Bernard-Massard Jahrgangssekt Tradition trocken ist ein klassischer Sekt aus der Mosel-Region. Er wird nach dem traditionellen Verfahren der Flaschengärung hergestellt und hat eine Dosage von 19 g/L Restzucker, was ihn trocken, aber nicht herb macht. Der Sekt ist frisch, spritzig, zeigt feine Fruchtnoten, ist elegant und besitzt viel Charme. Die Experten von Mundus Vini haben ihn mit „Sehr gut“ ausgezeichnet. Die Kundenbewertung liegt bei 4,25 von 6 Sternen. Mit 11,0% vol. Alkohol ist er ein idealer Begleiter für festliche Anlässe, passt zu leichten Vorspeisen oder einfach als Aperitif. Wenn du einen trockenen, traditionell hergestellten Sekt suchst, der Qualität und Eleganz vereint, ist dieser Jahrgangssekt eine gute Wahl.
Worauf solltest du beim Kauf von Sekt achten?
Beim Kauf von Sekt spielen mehrere Faktoren eine Rolle. Zunächst der Geschmack: Trocken (Brut) oder lieblich (Demi-Sec)? Trockene Sekte eignen sich besser als Aperitif, liebliche eher zu Desserts. Achte auf die Herstellungsmethode: Traditionelle Flaschengärung (wie bei Kessler) bedeutet höhere Qualität, während Tankgärung (Charmat-Verfahren) günstiger, aber weniger komplex ist. Der Jahrgang kann bei Jahrgangssekten wichtig sein – gute Jahrgänge liefern intensivere Aromen. Auch die Rebsorte spielt eine Rolle: Weißburgunder, Riesling oder Spätburgunder geben unterschiedliche Charaktere. Schließlich solltest du auf die Herkunft achten: Deutsche Sekte aus der Pfalz oder Mosel haben oft ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis.
Häufige Fragen zu Kessler Sekt
Ist Kessler Sekt vegan?
Die meisten Kessler Sekte sind nicht vegan, da bei der Klärung tierische Produkte wie Gelatine oder Eiweiß verwendet werden können. Es gibt jedoch mittlerweile einige vegane Sekte auf dem Markt – erkundige dich direkt beim Hersteller oder achte auf ein veganes Siegel. Kessler selbst gibt an, dass viele ihrer Sekte vegan hergestellt werden, aber es ist nicht bei allen Linien garantiert.
Wie sollte man Kessler Sekt servieren?
Kessler Sekt sollte gut gekühlt bei etwa 6–8 °C serviert werden. Verwende ein schlankes Sektglas oder eine Champagnerflöte, um die Perlage und die Aromen optimal zur Geltung zu bringen. Öffne die Flasche vorsichtig, indem du den Drahtkorb entfernst und die Flasche leicht schräg hältst. Drehe den Korken langsam, nicht die Flasche. Ein leichter „Zisch“ ist ideal – vermeide lautes Knallen, da dies den Sekt übermäßig schäumen lässt.
Passt Kessler Sekt auch zu leichten Gerichten?
Ja, Kessler Sekt passt hervorragend zu leichten Gerichten. Trockene Varianten (Brut) harmonieren mit Austern, Sushi, Salaten und hellem Fleisch. Halbtrockene Sekte (Extra Dry) begleiten gut fruchtige Desserts oder Käseplatten. Die feine Säure und die Perlage reinigen den Gaumen und machen den Sekt zu einem vielseitigen Speisenbegleiter.
Fazit
Kessler Sekt ist die älteste Sektkellerei Deutschlands und steht für Qualität und Tradition. Die Sekte werden nach dem aufwendigen Verfahren der Flaschengärung hergestellt und bieten eine breite Geschmacksvielfalt. Für Einsteiger empfiehlt sich ein trockener Kessler Brut, der als Aperitif oder zu leichten Speisen ideal ist. Wer es fruchtiger mag, greift zu einem halbtrockenen Extra Dry. Kessler Sekt ist eine Bereicherung für jede Feier und bietet ein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis. Entdecke die Welt von Kessler bei genuss7.de und finde deinen Lieblingssekt.
Quelle: Wikipedia: Sekt
Clara Vogt arbeitete drei Jahre in einer Vinothek in Hamburg und macht heute Weintests für unabhängige Magazine. Sie trinkt lieber ehrlichen Gutswein als überteuerten Barrique-Pomp. Ihr Credo: Guter Wein braucht keine Heiligenschein – nur klare Herkunft.